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Universität Bayreuth baut Verbindung mit Israel aus

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 138/2019 vom 31.10.2019

Beim „Bayreuth-Israel-Herbst“ an der Universität Bayreuth werden die Bande zwischen israelischen Einrichtungen und der Universität Bayreuth weiter gestärkt. Workshops, Kongresse und Vorlesungen unterschiedlichster Fachrichtungen bringen israelische Forscher und Bayreuther Repräsentanten zusammen.  

Der herbstliche Campus der Universität Bayreuth

Im Rahmen der Internationalisierungsstrategie der Universität Bayreuth ist Israel strategische Destination für die wissenschaftliche Zusammenarbeit. Dies beruht auf der jahrzehntelangen intensiven Zusammenarbeit in Forschung und Lehre. Ein vorläufiger Höhepunkt dieser gemeinsamen Projekte ist der „Bayreuth-Israel Herbst“: „Zwischen September und Dezember 2019 werden sechs interdisziplinäre Workshops mit insgesamt 28 Teilnehmern und Teilnehmerinnen stattgefunden haben, die die gemeinsame Forschung entscheidend stärken werden“, sagt Dr. Arnim Heinemann, Leiter des International Office der Universität Bayreuth.

Anknüpfend an eine Workshop-Serie in Israel im Frühjahr 2019 findet beim „Bayreuth-Israel-Herbst“ derzeit die Fortsetzung in Bayreuth statt. Das Themenspektrum reicht von der Chemie über Mathematik zu Religion, Literatur und Philosophie. Im September und Oktober fanden bereits Workshops unter anderem zu „Functional porous materials“, „Turkey's international outreach and the role of Islam“ und „Applied Mathematics“ statt.

Als nächstes steht die öffentliche Konferenz „Big Ideas“ auf dem Programm: Am 13. und 14. November 2019 behandeln Wissenschaftler der Universität Bayreuth und Kollegen der Universitäten Tel Aviv und Haifa, der Hebrew University Jerusalem und der Ben Gurion University of the Negev philosophische Themen wie Neoliberalismus, Kantianismus, politische Parteien, Unabhängigkeit und Autokratien. Ziel der Konferenz ist es auch, weitere Forschungs- und Lehrkooperationen zu initiieren. Wegen begrenzter Raumkapazitäten wird um Anmeldung unter Alice.PinheiroWalla@uni-bayreuth.de gebeten.

Vom 10.-12. Dezember begrüßt die Facheinheit Geschichte Kollegen von fünf israelischen Universitäten zu einem wissenschaftlichen Kolloquium. Die Gäste decken in ihren Forschungen Themen von der klassischen Antike über Mittelalter und Frühneuzeit bis zur Zeitgeschichte ab und behandeln so weit gespannte Gebiete wie die Rechtsgeschichte, Bildungs-, Sozial- und Wirtschaftsgeschichte. Das Kolloquium wird Gelegenheit zur wissenschaftlichen Diskussion, aber auch zu Gesprächen über eine Vertiefung bestehender Kooperationen und die Konzipierung künftiger, gemeinsamer  Forschungsprojekte bieten. Das Kolloquium steht Angehörigen der Universität Bayreuth offen.

Der Bayreuther Anker in Israel ist vor allem die Tel Aviv University als Partneruniversität, doch die Verbindungen sind breit gestreut: Neben der Hebrew University of Jerusalem und der Haifa University existieren auch enge Kontakte zum Weizmann Institute of Science und zum Technion. Dieses und die Hebrew University arbeiten zum Beispiel gemeinsam mit Bayreuth und der Al-Quds University in einem von der DFG geförderten trilateralen Forschungsprojekt an neuen Methoden zur Malariabekämpfung und der Abwasserbehandlung. Zum 1. Januar 2019 startete an der Universität Bayreuth auch ein deutsch-israelisches Projekt zur Proteinforschung. Partner sind hier neben dem Max-Planck-Institut für Entwicklungsbiologie in Tübingen das Weizmann-Institut in Rehovot, die Universität Haifa und die Universität Tel Aviv. Gerade eben ist der Präsident der Universität Bayreuth, Prof. Dr. Stefan Leible, aus Israel zurückgekehrt. Er hat als Mitglied der Delegation des Bayerischen Wissenschaftsministers Bernd Sibler weitere Kooperationsmöglichkeiten ausgelotet.  

Kontakt:

Dr. Arnim Heinemann
Leiter International Office der Universität Bayreuth
Tel.: +49 (0) 921 / 55-5240
E-Mail: arnim.heinemann@uni-bayreuth.de 


Redaktion:


Anja-Maria Meister
Pressesprecherin
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-5300 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de; anja.meister@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de  

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