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Universität Bayreuth intensiviert Digitalisierung, Internationalisierung, Nachwuchs- und Frauenförderung

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Universität Bayreuth, Pressemitteilung Nr. 092/2019 vom 19.07.2019

Um die individuelle Zukunftsausrichtung der Universität Bayreuth     geht es in dem rund 20-seitigen Dokument, das Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible und Wissenschaftsminister Bernd Sibler in München unterzeichnet haben. Als Konkretisierung des Innovationsbündnisses 4.0 werden die einzelnen Vorhaben und Ziele der jeweiligen Universitäten in ganz Bayern in bilateralen Zielvereinbarungen festgeschrieben. So wird gewährleistet, dass unter Wahrung der Autonomie der Hochschule Profile herausgebildet und neue Felder individuell bearbeitet werden. Die Art der Zielerreichung liegt in der alleinigen Verantwortung der Hochschulen; denn der Staat zieht sich aus der Detailsteuerung bei der Umsetzung zurück. Die Laufzeit der aktuellen Zielvereinbarungen endet 2022. Die Universität Bayreuth verpflichtet sich darin auf folgende Oberziele:

- Erhöhung des professoralen Frauenanteils: Anteil von Frauen bei Neuberufungen erhöhen, um insgesamt den Anteil an Frauen auf Professuren zu steigern; Anteil von Frauen, insbesondere im MINT-Bereich, auf allen Qualifikationsebenen steigern, auch durch vorausschauende Nachwuchsarbeit bereits im Schulalter.

- Internationalisierung und Diversity: Aufbau von weltweit sichtbaren, strategisch ausgewählten Forschungsnetzwerken, z.B. in Ost-, West-, Südafrika, Israel oder Kolumbien; Geschlechter-, Teilhabe- und Chancengerechtigkeit in allen Strukturen und Prozessen berücksichtigen; UBT-Kultur für alle Hochschulangehörigen erfahrbar divers prägen.

- Digitalisierung: Ausbau des Forschungsdatenmanagements zur besseren Ausschöpfung des Datenkapitals und zur Generierung neuen Wissens aus der Verknüpfung verschiedener vorhandener Erkenntnisse; Einsatz digitaler Ressourcen für innovative Lehr-Lern-Konzepte; Förderung der Medien- und Informationskompetenz in allen Studiengängen.

- Nachwuchsförderung: Erhöhung der Anzahl an Juniorprofessuren und Nachwuchsgruppen, sodass junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern frühzeitig eigenverantwortlich und weitgehend unabhängig arbeiten können; Eröffnung von unterschiedlichen Karrierewegen; neue Coaching- und Mentoring-Programme für den wissenschaftlichen Nachwuchs.

Universitätspräsident Prof. Dr. Stefan Leible ist überzeugt, dass zum Beispiel die Steigerung des Frauenanteils in allen Bereichen der Universität Bayreuth „schlicht ein Zeichen der Zeit“ ist: „Wir können es uns einfach nicht leisten, auf die Hälfte der klugen Köpfe zu verzichten.“ Insofern setzt er auf eine Fortsetzung und Intensivierung der bisherigen frauenfördernden Maßnahmen. Daneben ist Digitalisierung eines der großen Themen an der Universität Bayreuth: „Wir betrachten  Digitalisierung nicht singulär. Sie kann und muss extrem vernetzt in alle Bereiche der Hochschule hineinspielen – sei es in der Forschung (KI) oder in der Lehre (Student Life Cycle), in der Kommunikation oder im Arbeitsalltag aller auf dem Campus.“ Viele der im Struktur- und Entwicklungsplan „StEP 2025“ definierten Maßnahmen drehen sich genau darum. Diese Maßnahmen sind durch die jetzt unterzeichnete Zielvereinbarung mit finanziellen Mitteln hinterlegt. „Das ermöglicht uns, weiter innovativ zu sein, Forschung und Lehre so zu betreiben und anzubieten, wie es Forschende, Lehrende und Lernende heute erwarten – und darüber hinaus“, sagt Leible.


Redaktion:


Anja-Maria Meister
Pressesprecherin
Universität Bayreuth
Universitätsstraße 30 / ZUV
95447 Bayreuth
Telefon: +49 (0)921 / 55-5300 oder -5324
E-Mail: pressestelle@uni-bayreuth.de; anja.meister@uni-bayreuth.de
www.uni-bayreuth.de
  

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