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Prüfungen und experimentelle Forschungsmodule im Sommersemester 2020: Aktuelle Regelungen während der Corona-Krise

In Verbindung mit der Satzung zur Erweiterung und Änderung der Prüfungsformen vom 22. April 2020 gelten für laufende sowie neu beginnende (experimentelle) Bachelor- und Masterarbeiten, experimentelle Forschungsmodule und Promotionsprüfungen gelten im Sommersemester 2020 bis auf Weiteres folgende Regelungen:

Promotionsprüfungen

Promotionsprüfungen können unter zwingender Einhaltung der entsprechenden Hygienemaßnahmen und Distanzregeln (mind. 1,5 m Abstand) nicht-öffentlich (d.h. ohne Zuhörer) durchgeführt werden. Hierbei ist weiterhin zu beachten, dass zum momentanen Zeitpunkt keine externen Promotionskommissionsmitglieder auf den Campus dürfen. Diese können per Videokonferenz zugeschaltet werden oder es können Ersatzvertreter von der Universität Bayreuth benannt werden.


Experimentelle Forschungsmodule

Experimentelle Forschungsmodule zählen zur Präsenzlehre. Sie können bis auf Weiteres laut den Vorgaben des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft und Kunst nicht durchgeführt werden. Gemeint mit dieser Regelung sind nur Einzelpersonen die im Labor arbeiten, also im Forschungsbetrieb mitwirken. Bereits laufende Arbeiten können unter Einhaltung der entsprechenden Sicherheitsmaßnahmen beendet werden. Dies obliegt der Entscheidung des jeweiligen Arbeitsgruppenleiters.


Experimentelle Bachelor- und Masterarbeiten

Bei experimentellen Bachelor- und Masterarbeiten ist mit einem gewissen Augenmaß zu agieren. Für Arbeiten, die nicht im Homeoffice durchgeführt werden können gelten folgende Leitlinien: 

Masterarbeiten können unter Berücksichtigung der Hygiene- und Sicherheitsmaßnahmen weitergeführt oder begonnen werden, falls dies nicht die Personendichte im Labor so erhöht, dass die entsprechenden Distanzregeln nicht mehr eingehalten werden können. 

Für laufende Bachelorarbeiten gelten die oben genannten Empfehlungen.

Für neu beginnende experimentelle Bachelorkandidat/innen, die oftmals in größerer Anzahl gleichzeitig starten, muss überlegt werden, ob und wie viele im entsprechenden Labor unter strikter Einhaltung der entsprechenden Hygienemaßnahmen und Distanzregeln anfangen könnten.

Die Zahl der Bachelor- und Masterkandidat/innen, die momentan im Labor arbeiten oder starten können, hängt also maßgeblich von der Laborgröße und der Anzahl der sich schon im Labortrakt befindlichen Forschenden ab. Nur wenn alle Sicherheitsmaßnahmen berücksichtigt werden können, können auch neue Bachelor- und Masterarbeiten im Labor begonnen werden.

Sollten geplante Arbeiten nicht begonnen werden können, da sich die nötigen sicheren Bedingungen im Labor nicht garantieren lassen, gibt es in Absprache mit der Betreuungsperson folgende Alternativen:
  

  • Verschieben der geplanten Arbeit auf einen späteren Starttermin
  • Anpassung von Themen entsprechend, um sie u.a. im Homeoffice bearbeiten zu können
  • Auch denkbar ist eine andere Aufteilung der Studierenden in Arbeitsgruppen mit freien Kapazitäten

Dennoch werden einige Abschlussarbeiten zeitlich verschoben werden müssen. Wir bitten um größtmögliche Flexibilität und Verständnis seitens der Studierenden und Lehrenden in dieser Sondersituation.


Nicht-experimentelle Bachelor und Masterarbeiten

Für nicht-experimentelle Bachelor- und Masterarbeiten gilt weiterhin nach Aussage des Prüfungsamtes vom 18.3.2020, dass die Bearbeitungszeit von Abschlussarbeiten um die Zeit der Bibliotheksschließung automatisch verlängert wird. Die Anpassung des Abgabedatums wird entsprechend in Campus Online vorgenommen.


Abgabe der Abschlussarbeiten

Die Abgabe der Abschlussarbeit kann derzeit digital erfolgen. Die Bachelor- und Masterkandidat/innen können vor Ablauf der genannten Frist die Abschlussarbeit in PDF-Format an ihr zuständiges Prüfungsamt und zusätzlich auch an ihre Betreuer senden. Dies gilt dann als offizielles Abgabedatum und die Arbeiten können dann möglicherweise früher begutachtet werden. Die Bachelor- und Masterkandidat/innen sind jedoch verpflichtet, die Abschlussarbeit sobald als möglich im Prüfungsamt auch in Papierform nachzureichen. Es gelten die üblichen Modalitäten.

Verantwortlich für die Redaktion: Gundula Rath-Bingart

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